Fribourg et sa vieille-ville

Wichtige Zahlen 

Die Stadt Freiburg

Rekordjahr 2025 für den Freiburger Tourismus!

Der Kanton Freiburg verzeichnete 2025 einen Rekord bei den Übernachtungszahlen, welche erstmals die Grenze von 500’000 Hotel-Logiernächten überstiegen – just zum 100-jährigen Jubiläum des Freiburger Tourismusverbands (FTV). Dieses Ergebnis widerspiegelt die zunehmende Attraktivität der Region und ist auf höhere Besucherzahlen der einzelnen Destinationen und ein diversifizierteres touristisches Angebot zurückzuführen.

Neue Hotel- und Freizeitprojekte sorgen für frische Impulse und stärken die Position Freiburgs als attraktive Destination.

Hotellerie

Mit 513’795 Logiernächten im 2025 verzeichnete die Freiburger Hotellerie einen Anstieg von 6% im Vergleich zu 2024 und überschritt erstmals in der Geschichte den Grenzwert von 500’000 Hotelübernachtungen. Damit gehört die Region Freiburg zu den Schweizer Tourismusregionen mit starkem Wachstum. Und das noch ohne Berücksichtigung der Auswirkungen, die das kürzlich eröffnete Hôtel des Innovations in Marly auf die zukünftigen Zahlen haben dürfte.

  • 2025
  • Entwicklung
Logiernächte Hotellerie
513’795
6,0%
  • 2025
  • Entwicklung

Parahotellerie

Zum Wachstum beigetragen hat auch die Parahotellerie, welche ihre Entwicklung mit einem Zuwachs von total 5,2% belegt. Von den insgesamt 119 Gemeinden des Kantons Freiburg verfügen nunmehr 102 über mindestens ein Übernachtungsangebot auf der Online-Plattform Airbnb, welche zum zweiten Mal in Folge einen jährlichen Anstieg der Übernachtungen von über 16% erzielte. Dieser Zuwachs steht für die Diversifizierung des touristischen Angebots im Kanton und für den Aufschwung neuer Aufenthaltsangebote wie Gruppenunterkünfte und Campings.

  • 2025
  • Entwicklung
Mietwohnungen / B&B / Airbnb
222’334
5,6%
Kollektivunterkünfte
79’701
0,9%
Campingplätze (Durchreisende)
74’093
9,0%

Kommerzielle Logiernächte

Die kommerziellen Logiernächte verzeichneten insgesamt eine Zunahme von 5,7% und erreichten 889’923 Übernachtungen. Die Vielfalt des Unterkunftsangebots bietet eine Alternative zur Hotellerie.

  • 2025
  • Entwicklung
Hotellerie
513’795
6,0%
Parahotellerie
376’128
5,2%
Insgesamt
889’923
5,7%
  • Logiernächte
  • Marktanteile

Zweitwohnungssektor

Mit 5857 Pauschaleigentümerinnen und -eigentümern musste der Zweitwohnungssektor ein Minus von 2,2% hinnehmen.

Museen, Attraktionen und touristische Sehenswürdigkeiten (Top 5)

Die fünf meistbesuchten Orte des Kantons verzeichneten insgesamt 1,45 Millionen Gäste und bestätigen damit ihre Attraktivität, nicht zuletzt dank einer verbesserten Zugänglichkeit sowie einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Erlebnisangebots.

  • Eintritte
  • Entwicklung
Maison Cailler, Broc
482’428
0,3%
Papiliorama, Kerzers
304’148
-5,9%
Les Bains de la Gruyère, Charmey
287’364
3,6%
La Maison du Gruyère, Pringy
192’396
0,5%
Schloss Greyerz, Gruyères
188’639
1,4%

Bergbahnen

Die Bergbahnen treiben ihre Transformation zu einem Ganzjahresmodell weiter voran. Die Wintersaison 2024-2025 verlief unter schwierigen Bedingungen, während sich im Sommer 2025 die solide Sommerstrategie bestätigte. Die Freizeitinfrastruktur wurde weiter ausgebaut, insbesondere durch neue Mountainbike-Angebote wie der neue Flowtrail in Schwarzsee und familienfreundliche, spielerisch erlebbare Installationen, darunter der im Berichtsjahr eröffnete Rutschenwanderweg (Sentier des toboggans) in Charmey. Mit dieser Art von Diversifizierung sichern die Bergbahnen stabilere Einkünfte und stärken ihre Attraktivität über das ganze Jahr.

Events für eine starke Marke

Eine mehrheitlich positive Bilanz zogen ebenfalls die Veranstaltungen, die vom FTV 2025 gefördert wurden, um die Sichtbarkeit der Marke «Fribourg» über die Kantonsgrenzen hinaus zu stärken. Zu den 15 finanziell unterstützten Events zählen etwa das Musikfestival Estivale Open Air in Estavayer-le-Lac, die 50. Ausgabe des Internationales Folkloretreffen in Freiburg und das Murten Licht-Festival. Zum Jahresende hinterliess zudem die Freiburger Präsenz am Spengler Cup in Davos eine nachhaltige Wirkung.