Strategische Projekte
Neue Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus
Dieses Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Freiburg durchgeführt wird, hat zum Ziel, die zuletzt 2017 erstellte Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus zu aktualisieren. Nach einer Grundlagenrecherche sowie der Erfassung relevanter Informationsquellen wurden qualitative Interviews mit 13 Akteurinnen und Akteuren des Freiburger Tourismus geführt. Diese ermöglichten, die Bedürfnisse der Branche zu erfassen und die Erwartungen an ein zukünftiges System zur Messung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus zu präzisieren. Als Ergebnis dieser ersten Projektphase wurden prioritäre Indikatoren definiert und mehrere Empfehlungen für die weiteren Schritte formuliert. Die zweite Phase, die für 2026 vorgesehen ist, wird sich auf die Datenerhebung sowie die Entwicklung eines Dashboards konzentrieren.
CheckIn&Go erhält Unterstützung von Innotour
Im Jahr 2025 stiess die Plattform EasyCheckIn (CheckIn-FR für den Kanton Freiburg) in der Westschweiz auf grosses Interesse. Aktuell wird sie von 14 Tourismusregionen vollständig oder teilweise genutzt, je nach spezifischen Bedürfnissen. Aufgrund dieses wachsenden Erfolgs wurde ein neues Projekt – neu unter dem Titel CheckIn&Go – durch die Interessengemeinschaft bei Innotour eingereicht und mit einem Förderbeitrag von 500’000 Franken unterstützt. Ziel dieses Projekts ist es, neue innovative Module zu integrieren und die Weiterentwicklung des Systems mit drei zentralen Schwerpunkten voranzutreiben: Community-Management, technologische Innovation sowie Nutzererfahrung.
Weiterentwicklung der Gästekarte
Aufgrund der äusserst geringen Nutzung der bisherigen Gästekarte (knapp 1%) beschloss der Freiburger Tourismusverband (FTV), diese durch eine personalisierte Gästekommunikation zu ersetzen. Drei Tage vor ihrer Ankunft erhalten die Gäste eine Willkommensnachricht mit geolokalisierten Informationen sowie Vorschlägen für saisonale und an die aktuellen Wetterbedingungen angepasste Aktivitäten. So können die Gäste ihre Reiseplanung weiter verfeinern und ihr Aufenthaltserlebnis im Kanton Freiburg gezielt verbessern. Diese neue Form der Gästekarte wird ab 2026 eingeführt.
Erste Ausbaustufe des Data Warehouse
In der ersten Version der Datenplattform (Data Warehouse) sind erstmals relevante Daten aus digitalen Kommunikationskanälen (soziale Netzwerke, Newsletter, Website) sowie offizielle Logiernächte-Statistiken des BFS und der Plattform CheckIn-FR integriert. Die Hotelübernachtungszahlen auf der institutionellen Website des FTV werden nun direkt aus diesem zentralen Datenlager generiert. Das Projekt stärkt die digitale Nachhaltigkeit des FTV, indem es eine optimierte und zentralisierte Verwaltung der Daten sicherstellt. Mit der Nutzung von Amazon Web Services setzt der FTV zudem auf eine Plattform, die sich stark der Nachhaltigkeit verschrieben hat.
Neue Führung des Vereins Fribourgissima
Nach einer Übergangsphase bestätigte der Verein Fribourgissima an seiner Generalversammlung die Übernahme des Mandats zur Leitung seines Sekretariats durch den FTV. Die Konzeption und Umsetzung einer Imagekampagne zur Stärkung der Marke «Fribourg», besonders in der Deutschschweiz, wurde ebenfalls dem FTV anvertraut. Auf diese Weise kann der FTV seine zentrale Rolle in der Promotion des Kantons weiter stärken und die Synergien mit den kantonalen Akteurinnen und Akteuren gezielt ausbauen. In diesem Zusammenhang begleitet der FTV den Ansatz des Ökosystems der Standortmarke, der darauf abzielt, die verschiedenen Freiburger Kreise rund um die grundlegenden Werte von «Freiburg, Land der Werte» zu vereinen und ihr Engagement zugunsten der Markenförderung zu stärken.
Neue touristische Beschilderung auf der A1 und A12
Das Unternehmen Signal SA wurde mit der Erneuerung von 16 Autobahntafeln auf der A1 und A12 beauftragt. Die Arbeiten, die zwischen Oktober und November 2025 durchgeführt wurden, erfolgten in Zusammenarbeit mit den Freiburger Unternehmen ID Néon SA und Antiglio SA. Dabei wurden gezielt regionale Partner sowie kurze Wertschöpfungsketten berücksichtigt. Eine am 23. Oktober 2025 durchgeführte Medienkonferenz stellte das Projekt und dessen Umsetzung sechs regionalen und nationalen Medien vor. Dies unterstrich das grosse Interesse an diesem Projekt.